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Diagnose beim Tierarzt

Diagnose beim TierztUnser tierischer Großtransport mit sechs Hunden, die alle Probleme mit Knochen hatten, ging in eine Spezialpraxis nach Berlin. Wir berichteten bereits.

Der Tierarzt Dr. Köhle hat nicht nur einen "Röntgenblick", sondern auch "Röntgenfinger" und natürlich einen Röntgenapparat.
Er und sein Team wie auch unsere Tierpflegerin Gabi mussten tüchtig zupacken, um für alle unsere Tierchen die optimale Lösung zu finden.

Für Shiva gab es Entwarnung: ihr Pfötchen weist zwar eine Anomalie auf - wie man sehr schön auch am Röntgenbild erkennen kann - aber sie ist schmerzfrei und muss nicht operiert werden. Wie sich alles im Alter entwickelt, muss man entsprechend beobachten.

Erwartungsgemäß ging es für Butch nicht so glimpflich ab. Er hatte sich das Oberschenkelhalsgelenk ausgekugelt - vermutlich beim Herumtollen. Das kann man wieder einrenken. Weil es erfahrungsgemäß aber immer wieder vorkommen kann, wenn ein Hund wie Butch dafür offensichtlich anfällig ist, entschloss sich Dr. Köhle zu einer OP, in der das Gelenk dauerhaft stabilisiert wurde. Wenn alles verheilt ist, kann Butch damit völlig normal laufen und hat auch keine Schmerzen. Allerdings kann man davon ausgehen, dass bei Butch die Wahrscheinlichkeit erhöht ist, dass auch die andere Seite eventuell mal herausspringt und dann ebenfalls operiert werden muss.

Bei Harvey war keine weitere Behandlung nötig. Er ist eben ein alter Hund, der durch seine schlechte Haltung früher zu wenig Muskeln aufgebaut hat und entsprechende Verschleißerscheinungen aufweist.
Auch bei Moritz gab es keinen Behandlungsansatz. Bei ihm ist alles in Ordnung, keine HD, nix, "kerngesunder Hund". Junge Hunde, die noch in der Entwicklung sind, halten eben die Beine manchmal "komisch".

Cocky musste allerdings ebenso wie Butch erneut anreisen. Bei ihm bestätigte sich die Diagnose unserer Tierärztin auf einen Kreuzbandriss.

Blieb als letzter noch unser Pechvogel Duke. Er war vermittelt. Doch die neuen Besitzer riefen nach wenigen Tagen an und meinten, wir hätten sie "belogen und betrogen", denn Duke hätte laut ihrem Tierarzt einen älteren Hodenbruch und andere Verletzungen. Unsere Tierärztin hatte davon nichts bemerkt.

Aber nun gut: nobody is perfect - auch wir halten uns nicht für perfekt und stecken in den Tieren auch nicht drin.
Es tat uns leid, falls etwas übersehen worden sein sollte und wir setzten uns mit dem Tierarzt der Adoptanten in Verbindung. Er war sehr nett und verständnisvoll und meinte nur, unsere Tierärztin solle einfach noch genauer hinsehen.
Duke nahmen wir also auch zu Dr. Köhle mit. Der fand jedoch genauso wenig einen Hodenbruch oder andere Knochenverletzungen wie unsere Tierärztin. Da wir um unseren guten Ruf besorgt waren, bestanden wir auf einer Röntgenuntersuchung. Die wollte Dr. Köhle in Narkose machen. Also musste auch Duke erneut anreisen. Doch auch das Röntgen in verschiedenen Ebenen ergab nichts. Lediglich eine Fettbeule am Schwanz war der einzige "Fehler". Die wurde dann auch entfernt - und wenn schon Narkose, dann ließen wir wenigstens die Zähne noch gleich mitmachen.

Man kann also wieder einmal festellen: jeder! kann irren. Schlimm wird es nur, wenn man sich selbst für unfehlbar hält und anderen von vornherein bösen Willen unterstellt.

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