Aufreger

Aufreger: Dreimal unerwartet

KaninchenEin Ehepaar kam ins Tierheim und wollte ein Kaninchenpärchen adoptieren. Doch unserer Tierpflegerin Simone reichte die Größe des Auslaufes im neuen Zuhause nicht und sie lehnte eine Vermittlung ab.
Nun würde bestimmt das übliche Geschimpfe der Interessenten einsetzen.

Doch der Mann sagte lächelnd: "Nachdem ich gesehen habe, wie Ihre Hasen hier gehalten werden, verstehe ich das. Wenn ich an Ihrer Stelle wäre, würde ich mir auch keinen Hasen mehr geben." Dann zückte er sein Portemonnaie und drückte unserer Tierpflegerin 20 Euro Spende für's Tierheim in die Hand.

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Aufreger: Wenn die Phantasie den Verstand ermordet

Hund im BettIn einer 1-Sterne-Bewertung bezeichnete eine Frau unser Tierheim als "grauenvoll".

Sie hatte sich bei uns für einen Hund interessiert für "drin und draußen" und auf ihr großes Grundstück verwiesen.

Die Besucherin schreibt in ihrer Bewertung: "Darauf sagte mir eine Pflegerin " das alles sind Hunde für Innen" und sie meinte alle Hunde und ein Pfleger äußerte sich, sie nehmen die Hunde alle mit nach Hause und die Hunde schlafen alle in den Betten der Pfleger!

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Aufreger: Mutterliebe

MutterliebeDakar ist ein bildhübscher Hund. Außerdem sehr verspielt.

Vor kurzem hatten wir ihn beim Toben mit Schulklassen dabei. Doch wir mussten feststellen, dass Dakar davon gar nicht erfreut war. Er schaukelte sich regelrecht hoch und wurde den Kindern gegenüber aggressiv. Bei seinem Gewicht von 24 kg steckt viel Masse dahinter, um einem Kind richtig Schaden zuzufügen.

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Aufreger: Eine dicke Kette

Kette mit SchlossVon Besuchern erhalten wir viel Feedback. Darunter sind auch immer wieder Anregungen und Verbesserungsvorschläge.

Wir nehmen Kritik sehr ernst. Nicht immer wird sie von unseren Besuchern allerdings in höflicher und angemessener Form vorgebracht. Manche haben ihre gute Kinderstube vergessen - oder hatten nie eine. Das finden wir natürlich nicht schön - und solch ein Auftreten spricht auch nicht für denjenigen.

Aber davon unabhängig versuchen wir immer, vor uns selbst ganz ehrlich auszuwerten, ob an dem bemängelten Fakt etwas dran ist, denn "Nobody is perfect". Deshalb bemühen wir uns ständig, Schwachpunkte bei uns zu erkennen und abzustellen.

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Aufreger: Die Finanzbeamtin am Servicetresen

Aufreger: Die Finanbeamtin am ServicetresenDie Adoptantin eines Hundes von uns wollte ihn vorige Woche beim Finanzamt anmelden und die Befreiung von der Hundesteuer für Tierheimhunde für das 1. Jahr beantragen.

Doch die Dame am Tresen schickt sie weg, weil angeblich Unterlagen fehlen. Der Übernahmevertrag reiche nicht.

Die Adoptantin sucht zu Hause. Doch sie hat nichts anderes von uns bekommen. Sie ruft bei uns an. Wir ahnen, worum es geht: Die Finanzamtsdame kennt uns nicht und ist nicht auf die Idee gekommen, mal in ihrem Zentralregister nachzuschauen. Dort sind wir seit Jahren für die Hundesteuerbefreiung gelistet.

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Aufreger: Geld zurück

Aufreger: Geld zurückEine süße kleine Hündin bei uns fand schnell das Interesse von zwei Freundinnen.

Sie gehen mehrfach mit ihr spazieren. Die Haltungsbedingungen bei den beiden Frauen scheinen uns geeignet. Sie möchten die Hündin adoptieren, wollen sie aber noch nicht mitnehmen, sondern erst noch ein Zimmer renovieren. Auch liegt die Genehmigung des Vermieters noch nicht schriftlich vor, aber es sei alles mit ihm abgesprochen und genehmigt.

Gut, dann sollen sie also erst einmal fertig renovieren, die schriftliche Genehmigung holen und dann wiederkommen.

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Aufreger: Nicht nur bei Nacht sind alle Katzen grau

GrautigerEin Ehepaar aus dem weiteren Umkreis erscheint in unserem Tierheim auf der Suche nach ihrer vor einer Woche entlaufenen Katze.

Wir haben die ganzen letzten Wochen keine einzige Katze aufgenommen. Sie ist nicht bei uns.

Das Ehepaar möchte sich das Katzenhaus ansehen. Warum nicht. Jeder kann gern sehen, wie unsere Tiere hier leben.

Wir gehen unserer Arbeit nach und haben das Ehepaar schon fast vergessen, als sie vom Katzenhaus wieder ins Büro kommen. Sie haben "ihre" Katze bei uns entdeckt und sind sauer, dass wir sie unterschlagen wollen.

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Aufreger: § 263 StGB

Wenn's richtig dumm läuftDer junge Mann, der sich für einen unserer Hunde interessiert, hat ein sehr freundliches Auftreten. Auch sein Umgang mit dem Hund ist liebevoll und in Ordnung. So haben wir Hoffnung, dass es zu einer Vermittlung kommt.

Alle unsere Fragen beantwortet er wortgewandt. Doch es fällt auf, dass trotz umfänglicher Texte mitunter kein Inhalt erkennbar ist. Insbesondere die Frage nach seiner Adresse bleibt unbeantwortet. "Nur 20 Minuten von der Arbeit entfernt", lautet die Aussage. Eine andere Tierpflegerin fragt nach. Plötzlich ist der junge Mann nur zwei Straßen entfernt von seinem Geschäftsraum, den er sich für seine gerade begonnene Selbstständigkeit angemietet hat.

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Aufreger: Eine Frau ohne Socken

Weedy BeeWeedy Bee hat uns mit einem Stern bewertet, weil sie (er?) der Meinung ist, wir würden einen Direktlink zu einer "Welpenstube" auf unserer Homepage haben. Nur: den gab es nie, gibt es nicht, und wird es auch nie geben.

Wer uns kennt, weiß, dass wir bei uns im Tierheim kastrieren, was das Zeug hält und auch Kastrationsprogramme im Ausland unterstützen.

Wir vermitteln auch keine Welpen, es sei denn, sie wurden bei uns ausgesetzt. Aber auch sie werden nur kastriert vermittelt - wie alle unsere Katzen und Hunde. Sogar unsere männlichen Ziegen und Schafe kommen unter's Messer, damit keine "Unfälle" passieren können.

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Aufreger: Wenn's richtig dumm läuft

Wenn's richtig dumm läuftEine sehr nette und angenehme Familie adoptierte Cash bei uns.

Nach ein paar Tagen brachten sie ihn zurück, denn die kleine Tochter hatte große Angst entwickelt. Sie kamen Cash weiterhin im Tierheim besuchen und hofften, ihre Tochter würde die Angst besiegen und mit einem Trainer könne man das unterstützen. Aber an eine Rücknahme trauten sie sich noch nicht heran und meinten: Wenn wir jemand anderen für den Hund hätten, sollten wir ihn vermitteln.

Die Wochen vergingen mit Besuchen.

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Aufreger: Die Berühmtheit

Die BerühmtheitZwei Männer erscheinen im Tierheim und interessieren sich für J. Cooper - eine Olde English Bulldogge. Der Hund ist 3 Jahre alt und sehr agil - der Interessent 74.

Das Kennenlernen von J. Cooper besteht im Entlangführen an unseren Gehegen. Eine Tierfreundin muss den Herrn erst aufmerksam machen, dass das wohl recht unpassend und stressig für J. Cooper wie auch die Hunde hinter den Gittern ist. Daraufhin setzt sich der ältere Herr zu seinem Partner, der bereits auf der Bank sitzt.

Die "Kennenlerntour" betrug keine 100 Meter.

Wir wollen dem Hund die Chance nicht von vornherein nehmen und schicken die beiden Herren auf Tour in den Wald. Wieder gehen sie nur wenige Meter - sind nach einer Viertelstunde wieder da.

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