Schon gewusst?

Delfine

DelfinDelfine sind elegante Meeressäuger und bei den meisten Menschen sehr beliebt. Wenn man Filmaufnahmen sieht, kann man sich kaum der Faszination entziehen. Sie sind einfach wunderschön.

Deshalb möchten viele Menschen sie aus der Nähe sehen und besuchen Delfinarien.

In ihrem normalen Leben können Delfine bis zu 300 Meter tief tauchen und 100 Kilometer am Tag durch die Meere schwimmen. Ein Delfinarium mit nur 6 oder 7 Metern Tiefe und ein paar Metern Länge kann den Bedürfnissen eines Delfins nicht gerecht werden. Ein TV-Kommentator urteilte unlängst, dass dies Tierquälerei ist und es genauso sei, als ob man einen Menschen zwingt, in einer Telefonzelle zu wohnen.

Viele rechtfertigen die Haltung von Delfinen in Becken deshalb mit dem angeblichen Nutzen von Delfintherapien. In der Tat sind diese Therapien mitunter erfolgreich, denn es lösen sich bei den kranken Menschen Blockaden. Doch auch die Delfintherapie ist umstritten, weil diese Blockaden ebenso erfolgreich im Umgang mit anderen Tieren, z.B. Pferden, gelöst werden.
Die Kosten dieser Therapieformen sind zudem um ein Vielfaches geringer.

Es ist also sehr fragwürdig, warum man eine so teure Methode einsetzt, die noch dazu mit einer großen Qual für Tiere einhergeht.

 

Rattenfänger

RattenfängerZu den beliebtesten Hunderassen gehören wegen ihres niedlichen Aussehens und der geringen Körpergröße die Yorkshire-Terrier. Auch bei uns im Tierheim kommen sofort Nachfragen, sobald wir einen Hund dieser Rasse eingestellt haben. Dennoch tun wir uns mit einer Vermittlung mitunter schwer, denn einige der Hunde tragen noch das Blut ihrer Vorfahren in sich und das waren alles andere als bloße süße kleine Kuscheltiere, sondern anspruchsvolle und sehr durchsetzungsfähige Hunde.

Ursprünglich wurden Yorkshire-Terrier nämlich für die Ratten- und Mäusejagd gezüchtet und kamen besonders in den Armenvierteln nordenglischer Industriestädte zum Einsatz.

Es verwundert also nicht, dass dieser Terrier bei Wikipedia wie folgt beschrieben wird:
"Obwohl er zu den kleinsten Hunden gehört, zeigt sich der Yorkshire Terrier auch aufgrund des ursprünglichen Zuchthintergrunds im 19. Jahrhundert als Terrier meist selbstbewusst, lebhaft, wachsam und intelligent. Daher benötigt er eine konsequente Führung. Er kann dann ein Begleit-/Gesellschaftshund aber auch ein aufmerksamer Wachhund sein, der vor größeren Hunden oder fremden Menschen nicht zurückschreckt."

 

Sprühhalsbänder für Hunde

ElektrohalsbandElektroschockhalsbänder sind genauso verboten wie Stachelhalsbänder. Sprühhalsbänder werden von Herstellern dagegen oft als ungefährlich und unschädlich angepriesen. Doch das ist völliger Unsinn.

Haben Sie schon einmal beobachtet, dass Hunde, die sich schlafen legen wollen, sich mitunter erst mehrfach im Kreise drehen? Es ist eine genetisch bedingte Handlung, die aus dem Leben in freier Natur und den damit verbundenen Gefahren herrührt. Hunde testen beim Drehen den Untergrund und die Umgebung. Hören sie irgendein Geräusch, z.B. Zischlaute, wie sie u.a. von einer Schlange stammen könnten, bedeutet dies höchste Gefahr und löst Flucht aus.

Wer also über den Einsatz eines solchen Sprühhalsbandes nachdenkt, sollte sich nicht nur die Schädlichkeit vor Augen führen, sondern sich auch eingestehen: wer seinen Hund versteht, braucht keine Zwangsmittel - genaugenommen noch nicht einmal eine Leine.

Und für alle, die sich mit ihrem Partner Hund nicht mit Gewalt sondern mit Gehirn verständigen wollen, hier sehr gute ausführliche Erläuterungen und Erlebnisberichte über den Einsatz von Sprühhalsbändern der Autorin Clarissa v. Reinhardt.

http://www.animal-learn.de/Spruehhhalsbaender.php

 

Miezen mit Demenz

KatzeEin interessanter Artikel zum Thema Demenz bei Katzen aus dem Wochenspiegel vom 13. Juli 2011.

Und natürlich können auch Hunde an Alzheimer und Demenz erkranken.

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20°C können töten

ThermometerDie BRAWO vom 10. Juli 2011 beschäftigt sich mit Hunden im Auto, denen sehr schnell viel zu heiß werden kann.

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Küken

KükenNur weibliche Hühner legen Eier. Hähne können das nicht. Bis dahin dürfte das nichts Neues sein.
Aber wussten Sie auch, dass als Konsequenz für die industriellen Brütereien und Legebatterien allein in Deutschland jedes Jahr ungefähr 50 Millionen männliche Küken getötet werden?

In Europa sind es mehrere Hundert Millionen Tiere pro Jahr.

Die Tiere werden vergast oder zerschreddert.

Sarkastisch müsste man allerdings fragen, ob das nicht sogar das bessere Los ist, denn die weiblichen Tiere sind dazu verdammt, auf engstem Lebensraum, der nur wenig größer als ein Schreibblatt ist, von nun an Eier im Hochleistungsakkord zu legen. Dafür werden sie bei Kunstlicht und ohne das für die Gesunderhaltung so notwendige Sandbad gehalten. Das geht etwa ein Jahr lang, bis sie körperlich völlig ausgepowert sind und ebenfalls ausgemustert werden.

Früher hatte man übrigens die männlichen Tiere leben lassen und zur Fleischmast benutzt. Dies ist der Industrie inzwischen jedoch zu unrentabel, denn mittlerweile sind die Tiere in zwei Zuchtlinien so speziell gezüchtet, dass sie den schnellsten Gewinn entweder beim Eierlegen oder beim überschnellen Wachstum abwerfen.

 

Meerschweinchen und Kaninchen

Meerschweinchen und KaninchenFrüher wurden Meerschweinchen und Kaninchen oft gemeinsam in einem Gehege gehalten. Inzwischen weiß man, dass das Tierquälerei ist.

Beide Tierarten können sich nicht verstehen, denn sie geben völlig unterschiedliche Laute von sich. Die Klopfgeräusche, die von Kaninchen mit den Beinen erzeugt werden, versetzen Meerschweinchen sogar in Panik.

Kaninchen wollen kuscheln und den Partner putzen. Meerschweinchen mögen das gar nicht, sondern halten selbst zu anderen Meerschweinchen - also sogar zu ihren Artgenossen - oft eine körperliche Distanz.

Meerschweinchen sind ängstliche Fluchttiere. Sie haben vor den wesentlich größeren und ihnen überlegenen Kaninchen Angst. Auch wenn sie vom Menschen umhergetragen oder auch nur angefasst werden, verspüren sie Angst. Als typische Fluchttiere setzen sie sich jedoch nicht zur Wehr sondern ergeben sich, wenn sie nicht entkommen können. Wir Menschen deuten dies fälschlicherweise als Kontaktbereitschaft.    
Auch die Gurrlaute von Merschweinchen deuten wir falsch. Es sind keine Wohlfühllaute, wie wir sie vom Schnurren einer Katze kennen, sondern werden von Meerschweinchen in Stress- und Angstsituationen als Beruhigungs- und Beschwichtigungslaute für sich selbst und den Feind ausgestoßen.  

Und für alle, die dennoch behaupten: "Meine Tiere kommen aber sehr gut miteinander klar": Tja, was bleibt ihnen auch anderes übrig?

Vergleichen Sie doch einfach mal Folgendes: Hat ein Mensch eine schwere Straftat begangen, wird er zur Strafe! ins Gefängnis gesteckt, aus dem er nicht rauskommt. Es wurde bisher selten berichtet, dass das jemand toll fand. Es soll sogar Menschen geben, die versuchen auszubrechen. Die baulichen Einrichtungen und das Wachpersonal machen eine Flucht jedoch in der Regel unmöglich.
Auch Käfige und Stallungen von Tieren unterbinden eine Flucht und erzwingen das Miteinander-auskommen-müssen der Tiere untereinander und mit uns Menschen.

Wenn Sie einem Meerschweinchen außerhalb eines Käfigs die Wahl lassen, wird es kaum zum Kuscheln zum Kaninchen oder zum Menschen rennen, sondern ganz einfach abhauen und ein Leben in Verstecken in der freien Natur suchen. Da Meerschweinchen aus Südamerika stammen, sind sie in unseren Breitengraden draußen jedoch nicht überlebensfähig.

Fazit:
Meerschweinchen brauchen nicht Menschen oder Kaninchen, sondern mindestens einen Artgenossen - idealerweise ein kastriertes Böckchen mit einem oder mehreren Weibchen - in einem riesengroßen Gehege mit ganz vielen Versteckmöglichkeiten.

 

In der Schweiz

Fahne ders SchweizIn der Schweiz existiert ein wesentlich moderneres Tierschutzgesetz als in Deutschland.

Nach diesem Gesetz ist zum Beispiel die Einzelhaltung von geselligen Tieren verboten: also Meerschweinchen, Mäuse, Ratten, Vögel, Chinchillas u.a. müssen mit mindestens einem artgleichen Tier gemeinsam gehalten werden.

Wer sich in der Schweiz zum ersten Mal einen Hund zulegen möchte, muss seit 2010 einen Theoriekurs besuchen, bevor er sich einen Hund anschaffen darf und muss mindestens im ersten Jahr ein praktisches Training absolvieren.

Wie in Deutschland ist im Gesetz verankert: Niemand darf ungerechtfertigt einem Tier Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen.

In der Schweiz ist das Gesetz jedoch weitergehender und legt für den Umgang mit Tieren fest:
"Niemand darf ... es in Angst versetzen oder in anderer Weise seine Würde missachten. Das
Misshandeln, Vernachlässigen oder unnötige Überanstrengen von Tieren ist verboten.
...
Der Bundesrat verbietet weitere Handlungen an Tieren, wenn mit diesen deren
Würde missachtet wird."

 

Schokolade macht blind

SchokoladeSchokolade enthält Theobromin, das toxisch (giftig) wirkt. Menschen und manche Tiere haben ein Enzym, mit dessen Hilfe Theobromin schnell abgebaut werden kann.
Bei manchen Tieren wie z.B. Hunden, Katzen oder Pferden fehlt dieses Enzym. Deshalb wirkt Schokolade tödlich. Im Internet finden sich Berechnungen, dass für einen kleinen Chihuahua bereits zwei Stück Zartbitterschokolade tödlich sein können.

Des weiteren enthält Schokolade u.a. Koffein und Zucker, die Erkrankungen auslösen können.

Durch das Füttern von Schokolade kann es so auch zu Herzstörungen oder sogar Erblindung kommen.

 

Tödliche Hundebisse

MoritzDurchschnittlich sterben 4 Menschen pro Jahr nach Hundebissen.

Über 400 Menschen sterben jährlich bei Badeunfällen - das sind hundertmal soviele.

Durchschnittlich 4000 Menschen sterben jedes Jahr im Straßenverkehr - das sind tausendmal soviele.

 

Frühkastration

KatzenkindOft hält sich noch die Meinung, Kätzinnen und Hündinnen müssten mindestens einmal geworfen haben, bevor sie kastriert werden sollten. Das ist einfach Unsinn! Man sollte unbedingt vor dem Einsetzen der Geschlechtsreife kastrieren.

Heutzutage wird glücklicherweise die Frühkastration immer üblicher, also Tiere schon im Absetzalter mit 8 - 14 Wochen zu kastrieren.

Prof. Dr. Nolte von der Tierärztlichen Hochschule Hannover setzt den idealen Zeitraum für die Frühkastration sogar bereits bei 6-12 Wochen an!

Kastriert man so früh, ist die Operation einfacher, denn die Keimdrüsen liegen noch frei und sind nicht von Fettgewebe überlagert. Damit ist die OP kürzer - also auch die Narkosezeit! Es gibt demzufolge weniger Komplikationen, weniger Blutungen, eine schnellere und bessere Heilung.

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Haifischflossensuppe

HaiDen gefangenen Haien werden bei lebendigem Leibe die Flossen abgeschnitten. Sie werden dann lebend ins Meer zurückgeworfen. Weil sie nicht mehr schwimmen können, sinken sie auf den Meeresboden. Ihr Todeskampf dauert meist mehrere Stunden, in denen sie verbluten oder qualvoll ersticken, denn nur schwimmend können sie genügend sauerstoffreiches Wasser an ihren Kiemen vorbeiführen.

Haifischflossensuppe dürfte auch Feinschmeckern kaum besser schmecken als eine gute Gemüsesuppe - aber Angeberei geht manchem eben über alles.

Übrigens auch die in Fischläden und auf Märkten mitunter zu findenden Schillerlocken stammen von einem Hai, dem Dornhai, der sogar auf der Roten Liste gefährdeter Arten geführt wird.

Und wenn man "Seeaal“ kauft, erwirbt man die Rückenmuskeln des Dornhais.

 


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