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Aktuelles

SMEURA - Reisebericht Teil I

02Ein Besuch im größten Tierheim der Welt, der SMEURA

März 2014: Endlich war es soweit und es sollte losgehen. Jeanie und ich (Jassi) sind zwei Deutsche, die sich ehrenamtlich im Tierheim Verlorenwasser engagieren. Schon länger hatten wir vor, uns auch mal ein ausländisches Tierheim anzuschauen.

Nun war es also soweit.
Seitdem die Flüge im Januar gebucht waren, stieg von Tag zu Tag die Aufregung, was uns in Rumänien erwarten würde.
Wie würde es sein, so vielen Hunden gegenüber zu stehen?
Welche Bilder würden uns erwarten? Würden wir diese verkraften können?

2013 wurde das Abschlachten der Straßenhunde in Rumänien erlaubt. Seitdem konnte man so einige grausame Nachrichten lesen, die mit dementsprechenden Bildern unterlegt sind. Ausführliches dazu findet man auch auf der Homepage der Tierhilfe Hoffnung e.V. Dieser Verein hat das SMEURA-Tierheim aufgebaut. 

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Blutegeltherapie

egel 024Bekanntermaßen landen in den Tierheimen besonders oft alte und kranke
Tiere. Wenn jemand sein Tier nicht mehr halten kann oder einfach  loswerden will, findet sich für die jungen und süßen oftmals jemand im Bekanntenkreis des bisherigen Halters. Oder man entledigt sich über Kleinanzeigen. In den übrigen Fällen erinnert man sich dann an die Tierheime.

So geht es auch uns. Viele dieser Tiere sind dann schwer vermittelbare Langzeitinsassen und machen uns wegen ihrer Krankheiten besonderen Kummer. Unsere Tierärztin und unsere Tierpfleger lassen sich vieles einfallen. Aber wenn - wie bei Lucy - die Arthrose schon fortgeschritten ist, stoßen Behandlungsmöglichkeiten an Grenzen.

Als unsere Ehrenamtlerin Jassi ihren Hund mit einer Blutegeltherapie behandeln lassen wollte, waren wir neugierig und bestellten auch für Lucy ein paar der netten Blutsauger.

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Ungewöhnlicher Anruf

Bild2Das Telefon klingelte: eine Dame aus Brandenburg / Havel war dran. Sie hatte in der Zeitung über uns gelesen. In dem Artikel stand, dass wir Katzen aufnehmen, die ungewollt sind, und diese dann vermitteln. Auch hatten wir dazu aufgerufen, Katzen zu kastrieren, um das Elend auf den Straßen einzudämmen und trächtige Katzen bei uns abzugeben, bevor sie ihre Jungen in dunklen Winkeln zur Welt bringen, damit wir sie ordungsgemäß und in Sicherheit aufziehen können.

Die Dame wollte uns nun ihre private Katze bringen. Die sei im vergangenen Jahr mal länger weg gewesen. Nun sollten wir sie chippen und die Dame wollte sie dann gleich wieder mitnehmen. Wir verwiesen an die Tierärzte. Das Chippen gehört zu ihren ganz normalen Tätigkeiten und kostet meist  so 15-25 Euro. Die Dame meinte, das könne sie sich nicht leisten, denn sie hätte sich ja grade ein Grundstück gekauft.

Sorry, aber für die Finanzierung von Privatgrundstücken sind unsere Spendengelder nicht gedacht. Außerdem hätte die Anfahrt zu uns auch eine Reihe von Euro an Benzin gekostet. Aber das hätte sie wohl gern in Kauf genommen für den "Triumph", uns ein paar Euro abgezockt zu haben.  

Abira, die "Starke"

003Unsere Ehrenamtlerinnen Jassi und Jeanie waren vor kurzem in Rumänien in der SMEURA, um sich selbst ein Bild über das größte Tierheim der Welt zu machen. Jassi schilderte ein besonderes Schicksal, das uns sehr nahe geht:

"Bei unserem Eintreffen in der SMEURA sahen wir uns zuerst die Krankenstation an:

Ganz hinten in der äußersten Ecke saß ein kleines Welpenmädchen in einer Gitterbox - ein einziges Häufchen Elend. Es hieß, sie hätte einen Unfall gehabt. Beim Herausnehmen sah ich das ganze Ausmaß ihrer schlimmen Verletzungen: Von den Ohren war nur noch die Hälfte vorhanden und in der Nase hatte sie ein Loch. Sie ist erst drei, vier Monate alt und hat in ihrem kurzem Leben schon so viel Schreckliches erleben müssen?

Es dauerte lange, bis ich abends im Hotel einschlafen konnte.

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Mancare de la Verlorenwasser

image-2Mail aus Rumänien zu unserem Spenden-LKW:


"Mancare de la Verlorenwasser

Liebe Frau Aland, Lieber Herr Aland,

anbei ein kleiner Einblick in die Fütterung von gestern Vormittag-

wir alle danken Ihnen aus tiefstem Herzen- DANKE !!!

Matthias Schmidt & das gesamte Team
Tierhilfe Hoffnung e. V."

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Abflug

Abflug am 17.03.2014 in Richtung SmeuraMontag, 17. März, 9.30 Uhr: in wenigen Minuten werden unsere beiden Ehrenamtlerinnen Jassi und Jeanie einen Flieger nach Bukarest besteigen.

Sie sind auf dem Weg zur SMEURA, dem größten Tierheim der Welt. In Pitesti, ca. 150 km von Bukarest entfernt, sind in einer umgebauten ehemaligen Fuchsfarm über 4.000 Hunde untergebracht. Geführt wird das Tierheim von dem deutschen Verein Tierhilfe Hoffnung, der dort in den letzten Jahren Unglaubliches geleistet hat. So hat er z.B. Tausende von Tieren kastriert, um das Elend auf den Straßen einzudämmen. Doch aufgrund neuer Gesetze dürfen in Rumänien Straßenhunde seit 2013 getötet werden. Dafür wurden landesweit Tötungsstationen gebaut.

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OP-Marathon

03Tiere, die wir aufnehmen, werden von unserer Tierärztin gecheckt und wenn nötig behandelt. Bei manchen Krankheitsbildern müssen wir allerdings zum Spezialarzt. So sind wir inzwischen Dauergast bei einem Chirurgen in Berlin.

Es vergeht kein Monat mehr, in dem wir nicht zu ihm müssen. Diesmal hatten wir so viele schwere Fälle, dass er gleich einen ganzen Tag nur für uns reservierte.

Unsere Tierpflegerin Gabi legt die OP-Termine immer auf ihren eigentlich dienstfreien Tag, damit sie sich besser den Tieren widmen kann.

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Plüschi

 

1Plüschi kann laufen, wenn sie möchte. Aber sie möchte nicht immer.

Sie hat bei uns herausgefunden, was noch viel schöner ist - s. Video.

Also bitte nur Bewerbungen von ausdauernden Dauerkuschlern.

Weiterlesen: Plüschi

Erwischt

1Als diese Katze vor dem Tor bei uns ausgesetzt wurde, ertappte unser Tierheimleiter die Leute auf frischer Tat.

Das Aussetzen von Tieren ist eine Straftat und wird von der Staatsanwaltschaft wegen Verletzung des Tierschutzgesetzes verfolgt.

Wir verzichteten in diesem Fall jedoch auf eine Anzeige und nahmen das Tier regulär auf, in der Hoffnung, das Erwischtwerden war den Leuten Lehre genug.

Interessant war für uns natürlich zu erfahren, warum Menschen das überhaupt machen. Das Ehepaar antwortete, sie hätten vor einem Jahr bei uns angerufen und wir hätten gesagt, wir seien voll. Weil sie nun befürchteten, wieder weggeschickt zu werden, hätten sie die Katze deshalb aussetzen wollen.

Das ist nun garantiert nicht die Wahrheit, denn von uns hört man nie und zu keinem Zeitpunkt den Satz: "Wir sind voll". Und für uns muss man sich auch keine anderen traurigen Märchen ausdenken, denn wir lehnen nie ein Tier ab, sondern werden immer eine Lösung schaffen. Allerdings erwarten wir, dass sich Tierbesitzer ihrer Verantwortung bewusst sind, und zumindest einen Teil zu den Kosten beitragen.

Tiere, die von uns vermittelt wurden, nehmen wir lebenslang ohne Gebühren zurück.

Es ist uns völlig unverständlich, wie man Lebewesen einfach aussetzen und ihrem Schicksal überlassen kann. Was ist z.B., wenn wir ein Tier nicht gleich finden, sondern ein Vorbeifahrender sich einen Jux macht und die Box öffnet - oder das Tier befreit sich selbst und rennt weg?

Kontakt

Tierheim Verlorenwasser
Verlorenwasser 17
14806 Bad Belzig, OT Werbig

Tel.: 033 847 - 41 890

Spendenkonto

Spendenkonto: 35  27 00 34 00
BLZ: 160 500 00
Mittelbrandenburgische Sparkasse

IBAN: DE 05160500003527003400
BIC: WELADED1PMB

Wir brauchen Ihre Hilfe,

denn wir erhalten keinerlei staatliche Hilfe, sondern finanzieren das Tierheim aus Spenden und Erbschaften.

Wir sind als gemeinnützig und besonders förderungswürdig anerkannt und dürfen Spendenbescheinigungen ausstellen.