Aktuelles

Freundschaften

chips 002lani 05Mitunter werden Hunde gemeinsam bei uns abgegeben, die wir dann nicht gern trennen.

Aber manche Hunde lernen sich bei uns erst kennen und werden mit der Zeit unzertrennlich. Lani und Chips sind so ein Fall.
Stundenlang möchte man den beiden beim Toben zusehen.

Lani fordert Chips oft zum Spielen auf und auch Chips kann gar nicht von ihr lassen.
Chips kam aus der Vermittlung zurück, weil er mit einem Familienmitglied nicht klar kam. Und für Lani hat sich noch nie jemand wirklich interessiert, denn sie ist schon älter und etwas behäbig.

Nun sind beide füreinander da und haben mit ihrer Freundschaft viel an Lebensqualität gewonnen.

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Sonntagsfrühstück

09Tierliebe Berliner brachten über einen Zentner Leckerbissen mit für unsere Ziegen, Schafe, Meerschweinchen, Kaninchen, Igel und die Degus. Es gehörten auch noch Kohlrabi und Gurken dazu.

Alle unsere Schützlinge waren sich einig: Es hat fantastisch geschmeckt. Aus den Gehegen war ein dankbares Schmatzen zu vernehmen.

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Wenn die Handschellen klicken

S3100028Unser Tierheimleiter hatte Geräusche aus einer unserer Hallen vernommen, die darauf hindeuteten, dass Fremde gerade dabei waren, die elektrische Anlage auszuschlachten.

Die alarmierte Polizei war schnell zur Stelle und kam gleich mit zwei Einsatzwagen, denn wir wussten nicht, wieviele Diebe sich in unserem Gebäude aufhielten.

Mit schusssicheren Westen und gezogener Waffe - heutzutage wohl leider nötig - stellten die Polizisten einen Mann in den besten Jahren - vom Typ der nette Familienvater von nebenan.
Sein Mercedes trug das Kennzeichen einer größeren Stadt in Sachsen.
 
Das Foto von der Festnahme hat absichtlich eine sehr schlechte Qualität, denn der Täter darf nicht zu erkennen sein.
 
Wir erwischten auf Diebestouren bei uns schon Rentner, die unsere Gehwegplatten für ihren Garten abbauten; einen aus Westdeutschland zugereisten jungen Mann, der bei uns Baumaterial für seinen neuen Bungalow im Nachbarort abbaute; ehemalige Tierheimmitarbeiter, die sich gut auskannten und mit den "geernteten" Türen und Gittern ihre privaten Kassen beim Schrotthändler auffüllten; einen jugendlichen Arbeitsverweigerer aus Nuthetal, der sich die Spendendose aneignen wollte; zwei stattliche Herren mit einem noch stattlicheren Transporter aus Berlin bzw. Märkisch-Oderland, die der Meinung waren, wir bräuchten die Stahlschränke doch gar nicht ...  
 
Die Gier und der primitive Egoismus mancher Menschen scheint unermesslich. Wie soll man verstehen, dass sich manche sogar an einem Tierheim vergreifen und bereichern wollen.

Übrigens: alle Gefassten waren Deutsche.

Notfall Julchen und Bärchen

baerchen 01Die beiden Hunde Julchen und Bärchen sind ein absoluter Notfall. Wir bitten alle Tierfreunde ganz dringend um Unterstützung, damit diese beiden Hunde ihre letzte Lebenszeit nicht im Tierheim verbringen müssen.

Julchen (die schwarze Jagdterrier-Mischlingshündin) wurde gemeinsam mit Bärchen abgegeben. Beide wurden 1999 geboren. Julchen wiegt 14 kg und Bärchen 35 kg.

Die Besitzerin konnte sie aufgrund ihrer Erkrankung nicht mehr versorgen. In der Verwandschaft hat berufsbedingt auch niemand die Möglichkeit. Aufgrund des Alters der Tiere wollte das Amt einschläfern, denn es fand sich in der Region keine Tierschutzorganisation, die bereit war, die Tiere aufzunehmen.

Die Tochter der bisherigen Besitzerin kam deshalb weit angereist zu uns, denn ihr und ihrer Mutter taten die Tiere sehr leid und sie wollten die Einschläferung nicht hinnehmen.

Beide Hunde sind noch topfit - vor allem Julchen merkt man ihr Alter in keiner Weise an.
Ehrlicherweise muss man allerdings sagen, dass Bärchen nicht ganz einfach ist. Er braucht eine sichere Führung. Die Tochter der Besitzerin kam ohne Probleme mit ihm klar. Sein eigentliches Frauchen wollte er jedoch beschützen, als er merkte, dass sie selbst nicht mehr in der Lage war, ihre Aufgaben wahrzunehmen. Bei uns will er Julchen beschützen und lässt auch nicht jeden ran. Aber die Tiere sind auch erst wenige Tage bei uns. Da wird sich also noch einiges erreichen lassen. Bärchen ist an einen Maulkorb gewöhnt.

Wir hoffen nun, dass sich noch ein Platz für die beiden findet, damit sie nicht im Tierheim sterben müssen, denn ihre Lebenserwartung ist nicht mehr unendlich.

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Sommerzeit/Winterzeit

zeitUnsere Haustiere lieben Rituale und Gewohnheiten.
Ihnen ist es nicht klar, warum es das heiß erwartete Lieblingsfutter plötzlich eine Stunde später gibt. Und die Blase drückt auch schon doll und will seit einer Stunde auf die gewohnte Gassitour.

Für viele Nutztiere ist die Umstellung regelrecht Horror. Kühe z.B. sind an Melkzeiten gewöhnt. Das Euter drückt gewaltig und bereitet Schmerzen. Nicht jeder Bauer verfügt über eine Anlage, bei der die Kühe selbst wählen können, wann sie zum Melken gehen.

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Gnadenbrot für Schafe

lkw 99Die fünf Schafe, die wir vor kurzem aufnahmen und die jetzt bei uns leben, erhalten ebenso ihr Gnadenbrot wie unsere Ziegen -  oder wie zuvor die Hängebauchschweine, Gänse usw., die jahrelang bei uns lebten, bis sie an Altersschwäche starben.

Keines der Tiere in unserer Obhut muss befürchten, geschlachtet zu werden.

Doch benötigen wir für sie dringend Heu und Stroh sowie Kraftfutter. Bitte helfen Sie uns, Futter zu beschaffen.

Spendenkonto

35  27 00 34 00 BLZ: 160 500 00 Mittelbrandenburgische Sparkasse

IBAN: DE 05160500003527003400 BIC: WELADED1PMB 

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Flaschenkinder

miezen 03Immer noch werden Babykatzen verwildeter Straßenkatzen bei uns abgegeben, deren Mütter sich nicht kümmern oder umgekommen sind.

Manche der Babys haben noch nicht einmal die Augen geöffnet und müssen von unseren Tierpflegern mühsam mit der Hand aufgezogen werden.

Das bedeutet, alle zwei Stunden zu füttern - auch nachts.

Bitte lassen Sie Ihre Tiere kastrieren - es gibt schon zuviel Katzenelend.

Es schadet auch nicht, wenn man in der Nachbarschaft nach dem Rechten schaut. Wir helfen immer gern, wenn Not herrscht. 

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Fundkatze Hardy

fund 02Hardy wurde in erbärmlichem Zustand gefunden.

Eine Tierfreundin versorgte ihn und brachte ihn dann zu uns. 

Hardy wurde etwa 2008 geboren.

Wir suchen seine Besitzer, die ihn vermissen - oder Hinweise, wer ihn evtl. ausgesetzt hat.

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Igelsaison eröffnet

igel 04Gerade erst hatten wir unser letztes Eichhörnchen ausgewildert, da startete mit einem kleinen Igelchen die nächste Saison.

Inzwischen haben wir ihn schon auf fast 400 Gramm hochgefüttert. Vielleicht schafft er noch ausreichend Gewicht (ca. 600 - 700 g) vor dem Winter und kann regulär in den Winterschlaf.

Die fünf Igelchen, die gemeinsam eintrafen, werden allerdings noch eine ganze Weile brauchen. Ihre Mutter wurde wahrscheinlich überfahren. Die Winzlinge waren unversorgt und wogen nur wenig über 100 Gramm. Das ist für die Jahreszeit mit dem drohenden Kälteeinbruch viel zu wenig.

Solche Tiere nehmen wir auf und päppeln sie hoch. Sie können bei uns geschützt überwintern, bis sie im Frühjahr ausgewildert werden.

Die Fotos sind im Gras aufgenommen, aber natürlich lassen wir die Igel nicht frei laufen. Sie sind während ihrer Aufzucht bis zur Auswilderung im Gebäude untergebracht und unter ständiger Kontrolle unserer Tierärztin und der Tierpfleger.

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Kontakt

Tierheim Verlorenwasser
Verlorenwasser 17
14806 Bad Belzig, OT Werbig

Tel.: 033 847 - 41 890

Spendenkonto

Spendenkonto: 35  27 00 34 00
BLZ: 160 500 00
Mittelbrandenburgische Sparkasse

IBAN: DE 05160500003527003400
BIC: WELADED1PMB

Wir brauchen Ihre Hilfe,

denn wir erhalten keinerlei staatliche Hilfe, sondern finanzieren das Tierheim aus Spenden und Erbschaften.

Wir sind als gemeinnützig und besonders förderungswürdig anerkannt und dürfen Spendenbescheinigungen ausstellen.