Aktuelles
Wir kommen mit dem Futter für unsere Tiere gut klar. Wir kaufen gleich tonnenweise - meist direkt ab Werk. Was uns aber immer fehlt ist Spezialfutter Gastro-Intestinal, Kittenfutter und Leckerli.
Allerdings verfüttern wir die üblicherweise als Leckerli verkauften Dinge nicht gern, denn das ist häufig nur Abfall.
Als Leckerli bevorzugen wir Natur-Trockenfleischprodukte: Pansenstreifen, Schweineohren, Ochsenziemer, Rinderschlund oder andere getrocknete naturelle Teile.
Noch sind es winzige Pflänzchen, die wir gesetzt haben. Wenn sie mal groß sind, werden es Weißdornbäume.
Viele Insekten- und Vogelarten wissen sie zu schätzen.
In drei großen Gruppen haben wir insgesamt 50 Setzlinge gepflanzt. Wir mussten etliches an Kompost und Wasser einbringen, damit sie in unserem sandigen Boden eine Chance haben.
Alle Mitarbeiter unseres Waldtierheimes Verlorenwasser waren mit Begeisterung dabei und sind nun gespannt, ob die Pflänzchen gut anwachsen.
Drago kam mit zugenähten Ohren zu uns, um Entzündungen zu vermeiden.
Doch das hatte seine Probleme nicht beseitigt. Wir bemerkten, dass er sich rumquälte. Nachdem die konventionellen Behandlungen unseres Tierarztes nicht ausreichend Abhilfe schafften, fuhren wir mit Drago zum Chirurgen nach Berlin.
Er fluchte ein bißchen bei der OP, weil er unglaublich tief in die Ohren reinmusste.
Nun hoffen wir auf Linderung für Drago und auf Spenden von Tierfreunden, die unseren Tieren solche Behandlungen ermöglichen.
Allein diese OP und die Medikamente belaufen sich trotz Tierschutzrabatt auf 800 Euro.
Unser Spendenkonto:
Tierheim Verlorenwasser
Mittelbrandenburgische Sparkasse
IBAN: DE05 1605 0000 3527 0034 00
BIC: WELADED1PMB
Spenden per Paypal
Nachdem wir etliche Ödland-Flächen vorbereitet hatten, konnten wir nun Phacelia und Gelbsenf einsäen.
Wir hoffen, dass die Samen aufgehen, damit Bienen und andere Insekten etwas zu essen finden.
Uns ist aber auch die Bodenverbesserung durch diese Aussaaten wichtig, denn aufgrund des Klimawandels und der damit einhergehenden Trockenheit sowie der industriellen Monokulturen in Land- und Forstwirtschaft werden unsere Böden immer kraftloser.
In dieser Welt liegt vieles im Argen. Wenn man vor dem Fernseher sitzt, ist es leicht sich aufzuregen und die Zustände zu bemeckern.
Wir versuchen, damit keine Zeit zu verschwenden, sondern zu überlegen, welchen Beitrag für Veränderungen wir selbst leisten können.
Eine Maßnahme in den nächsten Wochen sind Flächenumgestaltungen in unserem Waldtierheim Verlorenwasser.
Anstelle der vertrockneten Kiefern und ungenutzter Ödflächen mit hartem Gras wollen wir nützliche Flächen für Bienen, Insekten und Vögel schaffen.
Seit vielen Jahren müssen wir bei der Versorgung unserer Tiere auch mit Vireninfektionen umgehen. Wir wissen deshalb, dass diese Dinger ihren „eigenen Kopf“ haben.
Sie scheren sich nicht um Statistiken und schon gar nicht um verquerdenkende Menschen, sondern ziehen ihr zerstörerisches Treiben durch, wenn man sie lässt.
Deshalb benutzen auch wir unsere Köpfe und halten zum Schutz unserer Mitarbeiter*innen unsere Tore gerade zu Ostern für Besucher*innen geschlossen.
Auch zum nächsten Lehrjahr planen wir wieder die Ausbildung von ein oder zwei Lehrlingen.
Wegen der sich rasant entwickelnden Künstlichen Intelligenz werden in Zukunft viele Berufe aussterben. So ist eine Ausbildung zum Berufskraftfahrer perspektivlos. Auch Verkäufer werden kaum noch benötigt werden.
Besonders im Winter fällt es vielen verwilderten Hauskatzen schwer, sich durchzuschlagen.
Wir freuen uns deshalb immer, wenn es uns möglich ist, auch dort etwas Not zu lindern.
Ein gut bestückter Transporter konnte wieder Futter für verschiedene Stellen in Brandenburg abholen. Die Miezen wissen es zu schätzen, wenn sie nicht mühsam und oft erfolglos im Abfall suchen müssen.



