Aktuelles
Bei uns fällt sehr viel Müll an. Verschlissene Decken und Handtücher, kaputte Kratzbäume, zerfressene Betten und Körbchen, Verpackungsmaterial, das nur in den Müll darf ...
Im Laufe der Zeit kommt etliches zusammen, das nicht in unsere normalen Mülltonnen passt.
Nun war es wiedermal soweit: es kam ein richtig großer Müllcontainer. Die 34 m³ bekamen wir ohne Probleme gefüllt, so dass zum Schluss kaum der Deckel zuging😁.
Die Aktion passte so richtig zum Schietwetter an dem Tag. Aber wir waren sehr zufrieden, dass wieder eine Dreckecke weg war.
Mitunter melden sich Jugendliche, die mal etwas reinschnuppern möchten und einen oder mehrere Tage mithelfen wollen.
In den allermeisten Fällen haben wir sehr gute Erfahrungen gemacht und hatten es mit angenehmen, höflichen und fleißigen jungen Menschen zu tun.
Doch wir haben es auch schon erlebt, dass ein junger Mann, der eigentlich vor Kraft strotzte, sich nach einer halben Stunde ermattet auf die Bank fallen ließ und meinte, er könne nicht mehr und müsse sofort abgeholt werden.
Von der Großspende Hygieneartikel, die wir kürzlich erhielten, geben wir gern anderen etwas ab.
An die Tafel haben wir bereits über 100.000 Einweghandschuhe weitergegeben.
Nun kamen drei Tierheime, um sich Handschuhe, Papierhandtücher, Füßlinge usw. abzuholen. Auch etwas Katzenfutter konnten wir z.T. mitgeben.
Sie kamen aber nicht mit leerem Fahrzeug. Ein Tierheim hatte eine große Ladung Katzenstreu und andere nützliche Tierbedarfsartikel für uns dabei. Ein anderes spendierte uns Hundefutter.
So gefällt uns die Tierschutzwelt natürlich am besten, wenn man sich gegenseitig hilft.
Vielen Dank, liebe Kolleginnen und Kollegen!
Zur Bilderstrecke:
Fast ein Jahr lang konnten wir unseren LKW nicht nutzen, denn der TÜV war abgelaufen.
Da verschiedene Reparaturen gemacht werden mussten, bevor wir ihn zur Überprüfung bringen konnten, fragten wir monatelang herum.
Doch etwa 80 % der angefragten KFZ-Werkstätten sagten von vornherein „Nein“. Kein Personal. Ersatzteile kaum zu beschaffen. Zu viele Aufträge in der Warteschlange...
Die gequälte Katze Dasha, die wir aufgenommen hatten, war trächtig.
Inzwischen hat sie drei Kitten zur Welt gebracht.
Dasha ist sichtlich erleichtert, dass ihr Martyrium mit dem Halskragen bei ihrer früheren Besitzerin jetzt vorüber ist.
Die tierärztliche Behandlung bei uns hat gut angeschlagen, so dass ihr Zustand sich schon wesentlich gebessert hat.
Der hübsche kleine schwarze Hund mit den braunen Beinchen ist Checker. Er wurde 2017 geboren und wiegt 10 kg.
Die neugierige "Kamerahündin" heißt Nadia. Sie hat ein außergewöhnliches gestromtes Fell. Sie ist ein echter Springinsfeld und unglaublich verschmust. Nadia wurde 2019 geboren und wiegt 8,7 kg.
Wir Vier- und Zweibeiner des Waldtierheimes Verlorenwasser machen uns jetzt auf den Weg ins Jahr 2023.
Wir wünschen Ihnen und Ihren Lieben, dass auch Sie gut im Neuen Jahr ankommen.
Mögen alle Menschen und Tiere auf der Welt ein besseres Jahr erleben und jeder einen friedvollen Platz für sich finden, den er gesund und glücklich genießen darf.
In Rumänien haben Hunde nicht den Stellenwert wie bei uns. Die meisten müssen sich als Straßenhunde durchschlagen oder vegetieren an der Kette vor sich hin.
Wenn sie eingefangen werden, landen sie in einer Ecarisaj, einer „Tierkörperbeseitigungs-einrichtung/Abdeckerei“.
Auch wenn diese Einrichtungen in Rumänien im Falle von Hunden keine Tötungsstationen in diesem Sinne mehr sind – sie sind alles andere als ein hoffnungsfroher Ort.
Diesen liebevoll gebastelten Scheck - und das zugehörige Bargeld - übergaben uns Studenten der Ausbildungsklasse Heilerziehungspfleger aus Beelitz.
Na, dass unsere Freude unglaublich groß war, kann sich jeder vorstellen.
Vielen, vielen Dank! Wir wünschen einen erfolgreichen Verlauf der Ausbildung und viel Spaß dabei!
Gretel hatte ihren Partner verloren und trauerte sehr.
Wir fanden kein einzelnes Kamerunschaf für sie und suchten deshalb nach einem Platz in einer Herde. Allerdings hörten wir immer wieder, dass ein neues Kamerunschaf in einer bestehenden Herde oft nicht geduldet und deshalb gemobbt wird.
Deshalb entschieden wir uns, Gretel zu "normalen" Schafen zu geben.
Nun erhielten wir Fotos aus ihrer neuen Heimat.
Sie wurde ohne Probleme aufgenommen und hat gut Anschluss gefunden. Sie genießt die schöne Weide und ist sichtlich aufgelebt.
Abends trotten alle gemeinsam in den verschlossenen Stall, damit nichts passieren kann.

