Aktuelles
Als Udo Walz uns vor kurzem besuchte, hatte er unter den Bewohnern unseres Waldtierheims in Verlorenwasser sofort einige Lieblinge entdeckt. Dazu gehören die beiden älteren Hundedamen Luna und Leila. Sie sind niedlich und mit ihren 7 kg gut zu handhaben. Aber mit acht Jahren sind sie vielen Leuten eben schon zu alt. Außerdem sollen die beiden bei einer Vermittlung nicht getrennt werden.
Die Untersuchungen beim Tierarzt gehören nicht zu den Lieblingsbeschäftigungen unserer Vierbeiner. Aber da muss jeder durch.
Die meisten nehmen die Prozedur zwar skeptisch aber dennoch tapfer hin: Bäuchlein abfühlen, Herz und Lunge abhören; Ohren untersuchen und evtl. reinigen, Zähne kontrollieren usw.
Alle sind froh, wenn unsere Tierpfleger sie trösten und anschließend schnell wieder zu den Kumpels zurückbringen.
Banjo ist der hübsche dreifarbige Rüde. Er liebt es, auf den Hütten zu liegen und die Welt von oben zu betrachten.
Die elegante Blonde ist Lesja.
Tosca - eine schwarze Schönheit - hätte auch gern einen Menschen für sich. Aber zuviel Trubel in der Gruppe ist noch nicht so ihr Ding. Sie hält sich noch etwas zurück.
Kester hat da weniger Probleme. Er hält nichts von Bescheidenheit, sondern fordert mit Nachdruck ein, wenn Tierpflegerin Simone weiter streicheln soll. Hier geht es zum Video:
Tierpflegerin Simone wird von drei Kampfschmusern belagert.
Sava ist der schwarz-weiße Jack-Russell-Verschnitt. Die kleine Hündin würde gern eine Stellung als Schoßhündchen antreten.
Der braun-weiße Schmuser ist Dego.
Der schwarze Wuschel Kuki hat eine außergewöhnliche Fellzeichnung, nämlich blonde Strähnchen. Gern hätte auch er einen Menschen für sich allein zum Schmusen.
In einem Tierheim kommt so einiges an Ausgaben zusammen. Im Jahr sind das bei einem Tierheim unserer Größenordnung mehrere Hunderttausend Euro.
Die meisten Spender denken dabei in erster Linie an Futter für die Tiere. Das ist ein sehr großer Posten - aber eine geringere Belastung als z.B. der Unterhalt der Gebäude inklusive Wasser, Strom usw.
Unsere Osterwanderung hat ja bereits Tradition. Dieses Jahr bieten wir erstmals zum Sommerausklang auch eine Herbstwanderung durch die umliegenden Wälder des Hohen Fläming an.
Jeder darf seine(n) Hund(e) mitbringen und / oder unsere Tierheimhunde mit auf die Tour nehmen. Wir starten am 29.09.2019 (Sonntag) um 11.00 Uhr mit viel guter Laune im Tierheim. ?
Wer einen unserer Hunde mit auf die Tour nehmen möchte, sollte möglichst frühzeitig bei uns sein. Wir brauchen etwas Zeit, passende Mensch-Hunde-Teams zusammenzustellen.
Ehrlich gesagt tut es uns selbst ein bißchen weh, wenn wir unsere Katzen auf den OP-Tisch legen und sie operieren lassen.
Aber es hilft ja nichts! Wir vermitteln Katzen nur kastriert, damit das Elend von Straßenkatzen nicht noch weitere Dimensionen erreicht. Zumindest Katzen von uns können sich dann nicht mehr an der Produktion beteiligen.
Es ist alles schon schlimmm genug, was ausgesetzte Katzen und deren Nachwuchs in ihrem Leben als Selbstversorger bei Wind und Wetter so durchmachen müssen.
Also auch wenn es weh tut, Geld kostet und ein Eingriff in die Natur ist: Kastrieren ist wichtig!
Zwei kleine Kätzchen hatten immer wieder Probleme mit der Atmung.
Die Voruntersuchung von Purzel und Eswe ließ einiges erahnen, aber erst unter Vollnarkose kam das ganze Ausmaß zutage.
Bei einem Kitten saß der dicke Polyp in der Nase, bei dem anderen im Rachenraum.
Es wird alles gut abheilen und die Polypen werden mit großer Wahrscheinlichkeit nicht wiederkommen.
Nun haben die beiden Miezen ein Leben mit so viel besserer Qualität vor sich.



