Aktuelles
Die sympathische Berliner Familie war auf der Suche nach einer Katze.
Die meisten Katzen bei uns gibt es jedoch nur im Doppelpack, denn schließlich ist das gemeinsame Leben mit einem Artgenossen für die meisten Tiere immer noch das Wichtigste.
Schnell fanden sich Jule und Paola als passende Adoptivkätzchen.
Doch Burschi mochte das Interesse der Familie für die beiden Katzendamen gar nicht gut mit ansehen. Er wollte auch unbedingt umziehen.
So setzte er seinen ganzen Charme ein und zog das volle Einschmeichelprogramm durch, das ein gewiefter Kater so drauf hat.
Bijou ist eine bildhübsche Perserdame. Leider konnten wir nur Handyphotos auf die Schnelle machen. Da kommt ihr wunderschönes Fell in creme-blau gar nicht richtig zur Geltung.
Bijou ist verschmust und lässt sich gut bürsten.
Sie wurde im Mai 2008 geboren und hat ihr Zuhause nach 10 Jahren unter großer Trauer der Familie jetzt verloren, weil das Baby allergisch reagierte.
Aber eine neue Familie müsste für so eine liebe Kätzin doch zu finden sein, wenn bei Facebook fleißig geteilt wird.
Dieser noch namenlose Kater sehnt sich unglaublich nach einem neuen Zuhause.
Leider wird das nicht so schnell zu finden sein, denn er ist bereits 15 Jahre alt.
Als er eintraf, konnte er nicht aufstehen. Sein Hüftgelenk knickte immer wieder ein. Wir müssen sehen, ob es sich nur um eine Muskelschwäche handelt oder ob eine ernsthafte Erkrankung dahintersteckt.
Im Moment kommt er mit Schmerzmitteln gut klar und kann schon besser aufstehen.
Seit weit über einem Jahrzehnt ist Günter Baaske, Mitglied des Landtages Brandenburg für die SPD, treuer Begleiter unseres Tierheimes. Jedes Jahr durften wir ihn und seine Frau Anne bei uns zum Sommerfest begrüßen.
Leider müssen wir das Fest in diesem Jahr wieder ausfallen lassen, denn die Sperrungen und Staus auf der Autobahn lassen einfach keine seriöse Terminplanung zu.
Doch Günter Baaske hat es sich nicht nehmen lassen, trotzdem bei uns vorbeizuschauen und sich nach dem Entwicklungsstand des Tierheimes zu erkundigen.
Vielerorts findet man grad jetzt im Sommer wieder Plakate kleiner Wanderzirkusse, die in ihre Programme locken. Fast immer sind Tiere dabei. Doch immer weniger Menschen besuchen die Vorstellungen. Es macht einfach keinen Spaß mehr, dabei zuzusehen, wie dressierte Haustiere oder gar Wildtiere ihre Mätzchen machen müssen, um dann nach der Vorstellung meist wieder in kleinsten Käfigen oder Gehegen dahinvegetieren zu müssen.
Die Einnahmen dieser Zirkusse reichen kaum, um Menschen und Tiere über den Sommer zu bringen.
Im Winter, wenn keine Vorstellungen sind, wird es ganz kritisch.
Es war Ende November oder Anfang Dezember vorigen Jahres, als wir einen Anruf aus dem Winterquartier eines solchen Zirkusses erhielten. Sie hatten viele Tiere, aber weder Heu oder Stroh noch Futter für sie. Wir sollten helfen.
Unserer Tierheimleitung ist es wichtig, dass unsere Mitarbeiter stets offen für Neues sind und über den Tellerrand schauen, um nicht nur im eigenen Saft zu schmoren.
Deshalb stand am Dienstagabend ein Besuch des Lehniner Koigartens auf dem Programm.
Bei einem Rundgang durch den Garten gab es nicht nur wunderschöne Kois zu bestaunen, sondern auch besondere Seerosen aus Nordamerika.
Gleich vorweg: Cesil hat sein Glück gefunden. Doch bis dahin gab es einige traurige Momente.
Als wir den süßen Mischling aufnahmen, wurden uns keine Besonderheiten benannt. Doch uns fiel auf, dass er manchmal seltsam lief. Wir konnten aber keine Knochenprobleme oder sonstige Krankheiten feststellen. Seine Augen waren klar. Unsere Tierärztin meinte, eventuell würde er schielen oder hätte eine neurologische Störung und hätte dadurch Orientierungsschwierigkeiten. Also fuhr eine Ehrenamtlerin mit Cesil zur Augenspezialistin nach Berlin. Die Ärztin untersuchte und vermaß alles, was ging. Das Ergebnis: Cesils Augen sind top in Ordnung. Und dennoch sei er blind. Wir waren schockiert. Sie tippte ebenfalls auf eine neurologische Störung und empfahl ein MRT beim Neurologen.
Vor drei Jahren brannte der Wald in Verlorenwasser - zum Glück nur auf einer kleinen Fläche. Nun ist durch die furchtbaren Brände in Fichtenwalde und Treuenbrietzen vielen Menschen klar, wie schnell man betroffen sein kann und wie schlimm es werden kann.
Wir müssen auch unsere Vorbereitungen für eine Evakuierung des Tierheimes Verlorenwasser intensivieren.



