Aktuelles
Normalerweise freuen wir uns über jedes Spendenpaket. Doch wenn solch kaputte Sachen geschickt werden, macht uns das schon etwas traurig.
An unseren alten und muchigen Gebäuden können wir nicht viel ändern. Aber wir achten darauf, dass wir nicht auch noch kaputtes Zeugs für die Tiere verwenden.
Derart angeschlagene Näpfe sehen nicht nur unschön aus. Sie sind auch eine Verletzungsgefahr für die Tiere beim Essen und für unsere Mitarbeiter beim Abwaschen.
Ein auswärtiger Autofahrer aus Dresden hatte die Autobahn aufgrund einer Stauwarnung verlassen. Sein Navi schickte ihn über Land. Als er eine Pause am Straßenrand einlegte, stand plötzlich der Hund neben ihm.
Der Mann wartete, aber es war niemand in der Nähe. So googelte er nach einem Tierheim und stieß auf uns.
Dasha hat diesen Halskragen zwei Jahre lang getragen. Sie hat offensichtlich eine Krankheit, weswegen sie sich ständig gekratzt hat und etliche Wunden existieren.
Statt die Krankheit zu behandeln, machte ihr die Besitzerin den Halskragen um. Seit zwei Jahren!
Und um es noch zu verschlimmern, musste Dasha - so haben wir sie genannt - ständig Babys zum Verkaufen produzieren. Was für ein Elend.
Das größte Moskauer Tierheim soll geschlossen werden. Der geplante Umzug soll auf ein Gelände neben einer verseuchten Müllkippe erfolgen. Zudem hat das neue Gelände keine öffentliche Anbindung, ist also für die freiwilligen Helfer und Interessenten kaum erreichbar.
Wieder einmal waren wir im Zwiespalt. Erstens weiß man nicht mehr, wo man zuerst helfen soll. Zweitens machen wir uns Sorgen, ob man den Tieren mit einer Reise nach Deutschland überhaupt einen Gefallen tut.
Kürzlich ging eine Meldung durch die Medien, dass Hundetrainer Martin Rütter vor dem Stöckchen Spielen warnt. Er schildert u.a.: "Ich erlebe es immer wieder, dass Hunde ein kleines Stück davon abkauen, kleine Splitter im Hals hängen haben, Abszesse bilden sich …“
Uns war das gar nicht so bewusst, denn auch wir finden es süß, wenn ein Hund einen Stock apportiert – und je größer, desto lustiger. Aber wir werden es uns abgewöhnen und nur noch auf die Alternativen setzen, wie z.B. geprüfte Bälle oder Zerrseile.






