Aktuelles
Vor kurzem war ein Kamerateam für einen TV-Dreh bei uns.
Wir erhalten alle paar Wochen Anfragen für solche Drehs. Wir lehnen stets ab, denn wir mussten in der Vergangenheit öfter die Erfahrung machen, dass in den ausgestrahlten Beiträgen viel Fake enthalten war. Bei den Anfragen ging es auch meist nicht um echte Inhalte, sondern wir sollten Leute vor die Linse holen, die möglichst auf Knopfdruck fotogen in die Kamera heulen können u.ä.
Und da es über 100 Tiere sind, die zur Vermittlung stehen, können wir sie auch gar nicht alle einzeln vorstellen.
Jede Katze ist gechipt, geimpft und kastriert.
Manche sind Freigänger, manche reine Wohnungskatzen und manche gibt es nur im Doppelpack - insbesondere unsere Jungkatzen, die mit ihren Geschwistern aufgewachsen sind.
Die letzte Großaktion in diesem Jahr hat noch einmal unsere ganze Kraft beansprucht.
Da bei den über 20 Tieren auch viele sehr große Hunde dabei waren, kam der Chefarzt einer Tierklinik mit zwei Helferinnen zu uns ins Tierheim, um vor Ort zu operieren.
So konnten wir den Tieren den stressigen Transport ersparen und natürlich schafften wir dadurch auch viel mehr Tiere.
Das Klinikteam war hervorragend organisiert und alles notwendige Material hatte der Tierarzt mitgebracht.
Es wurde nicht nur kastriert - auch Zahnbehandlungen wurden durchgeführt, Fettgeschwulste und Tumore operiert, Ohren behandelt und Polypen entfernt.
Der Tag war ausgesprochen anstrengend - ebenso wie die Folgetage mit der notwendigen Nachsorge - aber ein großer Erfolg für unsere Tierschutzarbeit.
Wir hatten versprochen, noch einmal Hunde aus einem überfüllten Tierheim in Ostrumänien aufzunehmen.
Am vergangenen Wochenende war es soweit.
Der Verein Seelen für Seelchen e.V. hatte wieder alles organisiert. Und wieder klappte auch alles hervorragend.
Das Fahrzeug einer professionellen Tiertransportfirma war sehr gut ausgestattet und alles war sauber. Drei Fahrer kümmerten sich um die Tiere. Sie luden sie auch selbst aus und trugen sie in unsere Gehege. Alle Hunde waren doppelt gesichert mit Halsband und Geschirr.
Da wir alle Kaninchen vermittelt hatten, sitzt das hüsche Kaninchenböckchen nun ganz allein bei uns.
Wir hoffen, ganz schnell ein schönes Zuhause bei mindestens einem anderen Kaninchen mit ganz viel Auslauf zu finden.
Im Oktober erreichte uns ein Hilferuf aus einem rumänischen Tierheim, das heillos überfüllt war, weil es Hunde aus einem anderen Shelter aufgenommen hatte, in dem der Bürgermeister Tötungen wieder einführte.
Sieben Hundeseelen – zumeist ältere und Langzeitinsassen - zogen also bei uns ein.
Kimi brachte nur kurze Zeit bei uns zu. Dann zog sie auf einen bequemen Couchplatz um.
Tiffy durfte letztes Wochenende zu ihrer neuen Familie umsiedeln.
Seit Jahren denkt Frau Sabine K. aus Berlin liebevoll an unsere Tiere und unsere Mitarbeiter*innen.
Zum Advent im vorigen Jahr erhielten wir einen schönen Adventskranz, den wir nach Weihnachten nicht entsorgt haben, sondern ihn in diesem Jahr wieder zu Ehren kommen lassen.
Liebe Grüße nach Berlin!
Und auch allen anderen Tierfreund*innen eine fröhliche Adventszeit.
Vielleicht sehen wir uns ja zur Bescherung für unsere Tiere am 26.12. ?
Wenn man morgens bei Facebook schaut, was so los ist und dann als erstes eine solche Nachricht erhält, ist die Welt doch gleich ein Stückchen schöner:
"Guten Morgen,
Ich muss ihnen Mal ein paar Bilder von Fanto und Jovana senden. Ich glaube ich habe Faultiere adoptiert?
Wir wünschen allen einen schönen ersten Advent.
Liebe Grüße von uns allen
Fanto sieht aus, als ob er grinst"
Hin und wieder erhalten wir Anrufe von Spendern mit der Frage, was uns lieber wäre: Geld oder eine Sachspende.
Beides ist uns recht. Aber wenn wir schon so deutlich gefragt werden, können wir auch eine ganz eindeutige Antwort geben: Geld.
Das hat zwei Gründe. Zum einen sind wir mit Geld flexibler, können damit die hohen Kosten des laufenden Tierheim-Betriebes finanzieren: tierärztliche Versorgung und Medikamente, Heizöl, Wasser, Strom, Fahrzeuge, Personalkosten und vieles mehr.


