Aktuelles
Viele bestellen in der jetzigen Situation vermehrt über das Internet, insbesondere bei Amazon und Zooplus.
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Für den Tierarztbesuch haben wir kurzerhand alles ins Freie verlegt, damit man sich nicht im engen Zimmer drängeln muss.
Trotzdem bleibt ein Risiko. Doch ohne tierärztliche Versorgung wollen wir unsere Tiere auch in Corona-Zeiten nicht lassen.
Viele Naturfreunde haben in den vergangenen Jahren selbst festgestellt, dass manche Bestände an Wildtieren zurückgegangen sind. Besonders bei Vögeln ist die Entwicklung dramatisch. Bodenbrüter wie Kiebitze, Lerchen, Fasane oder gar Rebhühner bekommt man kaum noch zu Gesicht.
Jetzt – Anfang April – sind aber auch viele andere Wildtiere bereits mit der Aufzucht ihres Nachwuchses beschäftigt.
Im Zuge der Coronakrise hatten wir unser Lager durchstöbert, um uns auf Engpässe bei Futter, Reinigungsmitteln u.ä. vorzubereiten.
In unserem Bestand haben wir auch Einweghandschuhe und Mundschutz. Es ist mehr, als wir selbst im Moment brauchen.
Kurz kam uns der Gedanke, dass wir jetzt gutes Geld damit machen könnten. Der Markt ist völlig leergefegt und wir hätten wahrscheinlich ein paar hundert wenn nicht gar tausend Euro in unsere Tierheimkasse spülen können, die wir dringend bräuchten.
Doch schnell erschien uns dieser Gedanke unpassend.
Rocky humpelte und lief meist nur auf drei Beinen. Unser Tierarzt vermutete einen Kreuzbandriss.
Wir mussten also zum Spezialisten. So machten wir uns wieder einmal auf den Weg zum Chirurgen Dr. Köhle nach Berlin.
Leider bestätigte er den Verdacht. Und zu allem Unglück stellte er auch noch eine alte Verletzung auf dem anderen Bein fest.
Rocky musste also operiert werden.
So viele kleine Unternehmen leiden extrem unter der Corona-Krise.
Die Schloßschänke "Zur Remise" in Wiesenburg ist wie alle anderen Restaurants geschlossen. Sie führen derzeit einen Lieferservice durch um zu überleben.
Als wir davon hörten, nutzten wir ihn sofort. Man muss sich in der jetzigen Zeit einfach gegenseitig unterstützen.
Und wenn es dann noch gut schmeckt, ist es umso besser.
Vor kurzem konnten wir eine Mega-Ladung Hundefutter zu fantastischen Konditionen an Land ziehen. ?
Als die Ankündigung kam, dass u.a. die Niederlande die Grenzen schließen, war die Spedition im Benelux-Raum unterwegs, schaffte es aber grad noch nach Deutschland, um unser Futter abzuholen.
Dann kam die Nachricht, dass Polen dicht macht. Wenige Stunden vor Schließung dieser Grenze traf der LKW bei uns ein. Unsere Leute luden noch nachts ab, so dass der LKW ohne Probleme bis Polen zurückkonnte.
Vor dem Hintergrund der sich weiter ausbreitenden Krankheitsgefahren mussten auch wir unsere Öffnungspolitik überdenken und haben das Tierheim komplett geschlossen.
Auch Gassigänger möchten wir nicht auf das Gelände lassen. Wir nehmen derzeit auch keine Sachspenden entgegen.
Danke für Ihr Verständnis.
Für drei engagierte Katzenfütterer in Brandenburg / Havel konnten wir eine halbe Tonne Futter zur Verfügung stellen.
Unsere Tierheim-Miezen lieben dieses Futter ?. Die Auswahl unter vier verschiedenen Geschmacksrichtungen lässt keine Wünsche offen.
Wir hoffen, dass es nun auch den Schützlingen von Frau Heese und ihren Mitstreitern schmeckt.
Seit Jahren führen wir am Ostermontag unsere beliebte Hundewanderung durch.
In diesem Jahr haben wir uns entschlossen, sie zu verschieben.
Wir möchten uns nicht an der Panikmache zum Coronavirus beteiligen. Solange wir uns seelenruhig ins Auto setzen (mit tausenden Toten jedes Jahr) und jährlich zehntausende Tote in Deutschland durch Grippe kaum mit einer Randnotiz zur Kenntnis nehmen, erscheint uns die Aufregung um Corona unverhältnismäßig.
Dennoch gebietet uns unser Verantwortungsbewusstsein und unsere Wertschätzung des menschlichen Lebens, unnötige Risiken durch Menschenansammlungen zu vermeiden. Wenn das auch nur eine einzige weitere Erkrankung verhindert, so ist es uns das wert.
Wir freuen uns, alle Wanderfreudigen zu einem späteren Zeitpunkt im Waldtierheim Verlorenwasser begrüßen zu dürfen.


