Aktuelles
unlängst wurden Sie in den Medien zitiert, dass Sie es für ein Unding halten, dass ältere Menschen in Tierheimen keinen Hund mehr bekommen. „Das ist ein Thema, was ich hasse wie die Pest“, sollen Sie gesagt haben.
Wir sind da voll und ganz Ihrer Meinung.
Unser Altersrekord ist eine 93jährige, der wir einen Hund vermittelt haben.
Es war wirklich großes Glück, dass kein Mitarbeiter und kein Tier verletzt wurde. Aber auf unserem Gelände herrscht Chaos. Auch das Telefonkabel ist durchgerissen, so dass unsere Mitarbeiter im Tierheim noch nicht einmal einen Notruf absetzen können, denn aufgrund unseres Funklochs funktionieren auch keine Handys.
Einige unserer Mitarbeiter besuchten eine Vorstellung der Blue Man Group in Berlin.
Vorher konnten alle noch lachen. Sie waren trotz des Bahnstreiks gut beim Theater gelandet und freuten sich auf einen interessanten Abend.
Für unseren Mitarbeiter Florian kam es allerdings ganz anders als erwartet. Er wurde auf die Bühne geholt und musste so einiges über sich ergehen lassen.
Vor kurzem konnten wir einen LKW Katzenfutter zu sehr günstigen Konditionen abstauben.
Ein Verein, der Wildtiere versorgt, suchte Futter. Wir freuten uns, ihnen drei Paletten abgeben zu können.
Am Nikolaustag erreichte uns dann ein Notruf, dass bei einem Gewerbehof ca. 20 herrenlose Katzen leben. Der dortige Verein, der sonst das Futter stellte, war schon lange nicht mehr aufgetaucht. So mussten sich die Katzen mit den Abfällen durchschlagen, die vom Gewerbebetrieb übrig blieben.
Wenn Hunde oder Katzen vernachlässigt werden, bekommen es die Nachbarn oft noch mit und schalten sich ein.
Doch Tausende von Kleintieren leiden in deutschen Haushalten still vor sich hin und sterben oft einen qualvollen Tod, ohne dass es jemand bemerkt.
Kürzlich nahmen wir zwei Meerschweinchen auf. Die Besitzerin fuhr in den Urlaub und wollte die Tiere danach nicht zurückhaben. So brachte die Urlaubsvertretung die Tiere zu uns.
Unter der großen Wucherung bzw. der Verkrustung am Hals des einen Meerschweinchens vermuten wir eine offene Wunde, denn es stinkt bestialisch.
Schon öfter konnten wir von der Hilfsbereitschaft des THW profitieren.
Diesmal fällten sie etliche sturzgefährdete und vertrocknete Bäume.
Obwohl alle sehr fleißig waren, sieht man kaum etwas, denn unsere Flächen sind riesengroß und es wird noch viel Arbeit nötig sein, alles zu durchforsten.
Das Holz werden wir in der Natur belassen, denn wie wir inzwischen gelernt haben, ist Totholz eine ganz wichtige Grundlage für eine gesunde Bodenentwicklung des Waldes.
Großzügige Spender schickten uns bereits das erste Weihnachtspaket. Und was für eine Ladung!
Genau die Dinge, die wir am meisten brauchen: Sensitivfutter, Naturkausnacks, große Schlafschale, weiches Liegekissen ... Toll!






