Nur weibliche Hühner legen Eier. Hähne können das nicht. Bis dahin dürfte das nichts Neues sein.
Aber wussten Sie auch, dass als Konsequenz für die industriellen Brütereien und Legebatterien allein in Deutschland jedes Jahr ungefähr 50 Millionen männliche Küken getötet werden?
In Europa sind es mehrere Hundert Millionen Tiere pro Jahr.
Die Tiere werden vergast oder zerschreddert.
Sarkastisch müsste man allerdings fragen, ob das nicht sogar das bessere Los ist, denn die weiblichen Tiere sind dazu verdammt, auf engstem Lebensraum, der nur wenig größer als ein Schreibblatt ist, von nun an Eier im Hochleistungsakkord zu legen. Dafür werden sie bei Kunstlicht und ohne das für die Gesunderhaltung so notwendige Sandbad gehalten. Das geht etwa ein Jahr lang, bis sie körperlich völlig ausgepowert sind und ebenfalls ausgemustert werden.
Früher hatte man übrigens die männlichen Tiere leben lassen und zur Fleischmast benutzt. Dies ist der Industrie inzwischen jedoch zu unrentabel, denn mittlerweile sind die Tiere in zwei Zuchtlinien so speziell gezüchtet, dass sie den schnellsten Gewinn entweder beim Eierlegen oder beim überschnellen Wachstum abwerfen.
Früher wurden Meerschweinchen und Kaninchen oft gemeinsam in einem Gehege gehalten. Inzwischen weiß man, dass das Tierquälerei ist.
Beide Tierarten können sich nicht verstehen, denn sie geben völlig unterschiedliche Laute von sich. Die Klopfgeräusche, die von Kaninchen mit den Beinen erzeugt werden, versetzen Meerschweinchen sogar in Panik.
Kaninchen wollen kuscheln und den Partner putzen. Meerschweinchen mögen das gar nicht, sondern halten selbst zu anderen Meerschweinchen - also sogar zu ihren Artgenossen - oft eine körperliche Distanz.
Meerschweinchen sind ängstliche Fluchttiere. Sie haben vor den wesentlich größeren und ihnen überlegenen Kaninchen Angst. Auch wenn sie vom Menschen umhergetragen oder auch nur angefasst werden, verspüren sie Angst. Als typische Fluchttiere setzen sie sich jedoch nicht zur Wehr sondern ergeben sich, wenn sie nicht entkommen können. Wir Menschen deuten dies fälschlicherweise als Kontaktbereitschaft.
Auch die Gurrlaute von Meerschweinchen deuten wir falsch. Es sind keine Wohlfühllaute, wie wir sie vom Schnurren einer Katze kennen, sondern werden von Meerschweinchen in Stress- und Angstsituationen als Beruhigungs- und Beschwichtigungslaute für sich selbst und den Feind ausgestoßen.
Und für alle, die dennoch behaupten: "Meine Tiere kommen aber sehr gut miteinander klar": Tja, was bleibt ihnen auch anderes übrig?
Vergleichen Sie doch einfach mal Folgendes: Hat ein Mensch eine schwere Straftat begangen, wird er zur Strafe! ins Gefängnis gesteckt, aus dem er nicht rauskommt. Es wurde bisher selten berichtet, dass das jemand toll fand. Es soll sogar Menschen geben, die versuchen auszubrechen. Die baulichen Einrichtungen und das Wachpersonal machen eine Flucht jedoch in der Regel unmöglich.
Auch Käfige und Stallungen von Tieren unterbinden eine Flucht und erzwingen das Miteinander-auskommen-müssen der Tiere untereinander und mit uns Menschen.
Wenn Sie einem Meerschweinchen außerhalb eines Käfigs die Wahl lassen, wird es kaum zum Kuscheln zum Kaninchen oder zum Menschen rennen, sondern ganz einfach abhauen und ein Leben in Verstecken in der freien Natur suchen. Da Meerschweinchen aus Südamerika stammen, sind sie in unseren Breitengraden draußen jedoch nicht überlebensfähig.
Fazit:
Meerschweinchen brauchen nicht Menschen oder Kaninchen, sondern mindestens einen Artgenossen - idealerweise ein kastriertes Böckchen mit einem oder mehreren Weibchen - in einem riesengroßen Gehege mit ganz vielen Versteckmöglichkeiten.
In der Schweiz existiert ein wesentlich moderneres Tierschutzgesetz als in Deutschland.
Nach diesem Gesetz ist zum Beispiel die Einzelhaltung von geselligen Tieren verboten: also Meerschweinchen, Mäuse, Ratten, Vögel, Chinchillas u.a. müssen mit mindestens einem artgleichen Tier gemeinsam gehalten werden.
Wer sich in der Schweiz zum ersten Mal einen Hund zulegen möchte, muss seit 2010 einen Theoriekurs besuchen, bevor er sich einen Hund anschaffen darf und muss mindestens im ersten Jahr ein praktisches Training absolvieren.
Wie in Deutschland ist im Gesetz verankert: Niemand darf ungerechtfertigt einem Tier Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen.
In der Schweiz ist das Gesetz jedoch weitergehender und legt für den Umgang mit Tieren fest:
"Niemand darf ... es in Angst versetzen oder in anderer Weise seine Würde missachten. Das
Misshandeln, Vernachlässigen oder unnötige Überanstrengen von Tieren ist verboten.
...
Der Bundesrat verbietet weitere Handlungen an Tieren, wenn mit diesen deren
Würde missachtet wird."
Schokolade enthält Theobromin, das toxisch (giftig) wirkt. Menschen und manche Tiere haben ein Enzym, mit dessen Hilfe Theobromin schnell abgebaut werden kann.
Bei manchen Tieren wie z.B. Hunden, Katzen oder Pferden fehlt dieses Enzym. Deshalb wirkt Schokolade tödlich. Im Internet finden sich Berechnungen, dass für einen kleinen Chihuahua bereits zwei Stück Zartbitterschokolade tödlich sein können.
Des weiteren enthält Schokolade u.a. Koffein und Zucker, die Erkrankungen auslösen können.
Durch das Füttern von Schokolade kann es so auch zu Herzstörungen oder sogar Erblindung kommen.
Durchschnittlich sterben 4 Menschen pro Jahr nach Hundebissen.
Über 400 Menschen sterben jährlich bei Badeunfällen - das sind hundertmal soviele.
Durchschnittlich 4000 Menschen sterben jedes Jahr im Straßenverkehr - das sind tausendmal soviele.
Oft hält sich noch die Meinung, Kätzinnen und Hündinnen müssten mindestens einmal geworfen haben, bevor sie kastriert werden sollten. Das ist einfach Unsinn! Man sollte unbedingt vor dem Einsetzen der Geschlechtsreife kastrieren.
Heutzutage wird glücklicherweise die Frühkastration immer üblicher, also Tiere schon im Absetzalter mit 8 - 14 Wochen zu kastrieren.
Prof. Dr. Nolte von der Tierärztlichen Hochschule Hannover setzt den idealen Zeitraum für die Frühkastration sogar bereits bei 6-12 Wochen an!
Kastriert man so früh, ist die Operation einfacher, denn die Keimdrüsen liegen noch frei und sind nicht von Fettgewebe überlagert. Damit ist die OP kürzer - also auch die Narkosezeit! Es gibt demzufolge weniger Komplikationen, weniger Blutungen, eine schnellere und bessere Heilung.
Den gefangenen Haien werden bei lebendigem Leibe die Flossen abgeschnitten. Sie werden dann lebend ins Meer zurückgeworfen. Weil sie nicht mehr schwimmen können, sinken sie auf den Meeresboden. Ihr Todeskampf dauert meist mehrere Stunden, in denen sie verbluten oder qualvoll ersticken, denn nur schwimmend können sie genügend sauerstoffreiches Wasser an ihren Kiemen vorbeiführen.
Haifischflossensuppe dürfte auch Feinschmeckern kaum besser schmecken als eine gute Gemüsesuppe - aber Angeberei geht manchem eben über alles.
Übrigens auch die in Fischläden und auf Märkten mitunter zu findenden Schillerlocken stammen von einem Hai, dem Dornhai, der sogar auf der Roten Liste gefährdeter Arten geführt wird.
Und wenn man "Seeaal“ kauft, erwirbt man die Rückenmuskeln des Dornhais.

